Alle Jahre wieder, kommt ein Wannabe Social Network auf die Idee, allen Kontakten seiner Benutzer Einladungsmails zu schicken. Dass selber Schuld ist, wer die Zugangsdaten seines Mailaccounts rausgibt (besonders lustig natürlich bei Google Mail, wo auch noch der Rest des Lebens einsehbar ist), sei unbestritten.
Als ungefragter Empfänger fühle ich mich aber nicht schuldig, und will demnach auch nicht bestraft werden. Werde ich aber momentan, und nicht nur ich.
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Schuld an alledem ist die meetOne GmbH [Katharinenstraße 9, 20457 Hamburg | AG Hamburg, HRB 110736], an der auch Pro7 beteiligt ist. War ja klar – wo die ihre Finger drin haben, kann nur Dünnschiss bei rauskommen.
Infolge des Spams habe ich meetone.de und meetone.com gerade auf sämtlichen von mir administrierten Servern auf die Blacklist des Mailservers gesetzt. Damit hat sich der potentielle Kundenkreis des Unternehmens gerade ein wenig verkleinert. Und wenn ihr alle fleißig mitmacht und MeetOne auch auf euren Servern auf die Spamlisten setzt, haben wir vielleicht bald Ruhe vor solchen Marketingmaßnahmen – meine Kunden werden jetzt jedenfalls keine MeetOne Kunden mehr.
[...] Januar hatte ich über auffällige Spam-Mails der Kontaktbörse MeetOne berichtet und in der Folge Mails dieses unseriösen Anbieters auf allen meinen Servern schlichtweg blockiert [...]
[...] App von MeetOne mit Daten gemacht hat, die weit in die Privatsphäre hineinragen: […] Seit Monaten klagen Nutzer über Meetone-Spam [...]
Nun ja, speziell im Fall von meetOne kommt hinzu, dass dort die iPhone App von meetOne HEIMLICH das iPhone-Adressbuch abgreift und auf die meetOne-Server hochlädt, wo diese E-Mail-Adressen dann gegen den Willen des Telefonbesitzers für Spam benutzt werden…